BITTERSTOFFE - IHRE UNTERSCHÄTZTE WIRKUNG AUF UNSERE GESUNDHEIT
- Luzia Hess
- 3. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Bitterstoffe, die in Kräutern, Gemüse, Obst, Nüssen und Samen enthalten sind, dienen diesen Pflanzen als Schutzmechanismus gegen Fressfeinde.
Für eine gut funktionierende Verdauung sind sie essenziell. Sie regen die Leber- und Gallenfunktion an, was die Fettverdauung und Entgiftungsprozesse im Körper unterstützt.
Die Präferenz für bittere Lebensmittel ist bei den meisten Menschen gering ausgeprägt. Diese angeborene Abneigung dient als Schutzmechanismus, der den Organismus vor potenziell toxischen Substanzen schützt, da die Mehrheit der in der Natur vorkommenden Gifte einen bitteren Geschmack aufweisen. Im Gegensatz dazu wird süßer Geschmack als angenehm wahrgenommen, da keine natürlich vorkommenden Toxine einen süßen Geschmack besitzen.
GEWICHTSREDUKTION DURCH BITTERSTOFFE MÖGLICH
Bitterstoffe können die Gewichtsabnahme unterstützen, indem sie appetithemmend wirken. Sie stimulieren die Ausschüttung von dem Hormon GLP-1, welches für das Sättigungsgefühl verantwortlich ist. Durch die Bindung an die Darmzellen wird ein schnellerer und intensiverer Sättigungsmechanismus im Gehirn ausgelöst.
GLP-1 - signalisiert dem Gehirn, dass der Körper satt ist, und verlangsamt die Magenentleerung.
Ghrelin (Hungerhormon) und Leptin (Sättigungshormon) sind ebenfalls Hormone die Hunger und Sättigung regulieren und sich durch Bitterstoffe positiv beeinflussen lassen.
Ghrelin - wird im Magen produziert und steigert den Appetit.
Leptin - wird von den Fettzellen produziert und signalisiert dem Gehirn, wenn der Körper satt ist.

LEPTINRESISTENZ liegt vor, wenn das Gehirn nicht mehr auf das von Fettzellen produzierte Leptin reagiert. Bei übergewichtigen Menschen ist der Leptinspiegel häufig erhöht, doch das Gehirn nimmt diese Signale nicht mehr wahr. Infolgedessen entsteht trotz ausreichender Fettspeicher ein starkes Hungergefühl, der Stoffwechsel verlangsamt sich und Gewichtszunahme sowie Übergewicht werden begünstigt.
POSITIVE WIRKUNGEN BEI DER EINNAHME VON BITTERSTOFFEN
Verbessert die Fettverbrennung
Der erhöhte Gallenfluss hilft bei der Aufspaltung von Fetten im Dünndarm.
Heisshunger auf Süsses wird reduziert
Bitterstoffe vertreiben die Lust auf Süsses. Je öfter Süsses durch Bitteres ersetzt wird, umso schneller ist der Verzicht auf Süsses kein Verzicht mehr.
Unterstützt die Entgiftung
Eine optimale Gallenfunktion unterstützt den Körper bei der Ausscheidung von Schadstoffen und Stoffwechselabfällen.
Stoffwechselbooster
Bitterstoffe fördern die körpereigene Enzymaktivität sowie den gesamten Stoffwechselprozess.
Lebergesundheit
Artischocke und Mariendistel unterstützen die Regeneration der Leber. Müdigkeit ist ein Symptom was auf eine überlastete Leber hindeuten kann.
Nährstoffaufnahme
Bitterstoffe fördern die Darmtätigkeit und erleichtern so die Nährstoffaufnahme.
KLEINER TIP
Je öfter man Bitterstoffe konsumiert, desto schneller gewöhnen wir uns an den Geschmack. Wenn man zu Beginn Mühe mit dem bitteren Geschmack hat, gibt es Bitterstoffe in Tropfen- oder Sprayform die ganz einfach eingenommen werden können.
Bitte beachten Sie: Die hier bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Die Inhalte ersetzen in keinem Fall die Konsultation mit einem Arzt oder einer anderen qualifizierten Fachperson im Gesundheitswesen. Bei gesundheitlichen Fragen sollten Sie sich immer an einen Arzt oder eine andere medizinische Fachperson wenden.


